Georgien Teil III

hier mal ne Fortsetzung aus Georgien–>

also wir waren ja im kleinen Dorf Olaverdi angekommen und zogen nun weiter.
kleiner Kaukasus, ist kahl, Steppemäßig, sonne war ecvht heiß, 30-32°C am Tag, Schatten gab’s keinen, kaum Sträucher. Berge waren alle kahl, sehr viel Geröll. naja, wir auch immer so am Wasserlimit am Rucksack. Wassertabletten hatten wir dabei sowie den Wasserfilter. Manchmal bekamen wir was von den Hirten im Gebirge. nach einiger Zeit kamen wir an eine kleine Nomadensiedlung. der Junge auf dem Pferd am Eingang und 2 Boys im Lada Niva kamen auf uns zu und geleiteten uns an der Siedlung vorbei. Schade eigentlich, weil dadurch kein Kontakt zu den Leuten. stellte sich aber alsbald als Sicherheitsmaßnahme heraus.

denn als wir im Anstieg des HAnges am Dorf waren, kamen 6 wilde Hirtenhunde auf uns zugerannt, kläffend, mir ging gut die Muffe, die Boys hoben Steine auf und warfen sie nach den Hunden, 2 Hunde umzingelnden mich sehr nah und ich wartete nur darauf dass sie zuschnappen, mit Schreien und Steinen von den Boys schafften wir es aber dann weiterzugehen. puh, so schnell bin ich noch nie nen Hang hochgerannt.

oben wieder weites Hochland, nix weit und breit, auf einmal kam in der Ferne über Geröllfelder ein Jeep. ein dicker Georgier, ein dünner Nomade mit Pumpgun und Patronengürtel und ein Rangerdude stiegen aus. Nach Erklärungen was wir hier machen fand der Ranger das voll cool und erklärte uns dass er die gegend für Touristen öffnen möchte. er hat auch ein Buch Geschrieben und eine LAndkarte hat er auch dabei, beides möchte er uns schenken. genial! 🙂

er warnte uns vor den Wölfen hier oben des Nächtens und dass wir am See etwas Lärm machen sollten, dann passt das schon 🙂
skurile Begegnung da oben, und schwupps waren sie wieder weg.

Am See war herrliches Nachtlager, klares kaltes WAsser, Abendessen und herrlicher Sonnenuntergang. keine Wölfe gesichtet 😉

am darauffogenden Tag trennten wir uns in 2 kleingruppen, die einen gingen höher auf den Berg zu um ihn zu umrunden, wir ging auf dem Hochplateau entlang Richtung Binnensee und Poka. Begleitet von einer kleinen Schaafsherde ging es bei herrlichem Wetter bergab, der Trek war durch Steinmännlein gekennzeichnet. tolle stimmung. nur leider mussten wir immer im zick zack um die Heerden laufen um uns vor den Hirtenhunden zu verstecken, die riechen einen schon meter weit und fangen an stress zu machen, manchmal war eben auch kein Hirte zu sehen, zur Sicherheit haben wir immer ein paar Steine eingesteckt zum Werfen.

auf der Seestraße nach Poka bin ich nochmal ins wasser gehüpft und dann kurz vor Ende des TAges kamen wir an eine letzte Heerde Schaafe. kein Schäfer zu sehen! fuck. bumms, Hundegebell, über den Hang kamen 5 ziemlich große und krass aussehende Köter auf uns zu, wir steine in die Hand, nebeneinander aufgestellt und Arme gehoben und die Hunde angeschrien. die ersten Hunde ließen sich dadurch auf Abstand hallten. Aber leider nicht die 2 Führungsköter. die fletschten schon ihre Zähne und umzingelnden uns wieder, fuck, das war echt knapp. von Weitem kam dann endlich ein alter Hirte mit Stock gaaanz langsam daher. kurz vor Zubiss verscheuchte er die Hunde und wir konnten wieder aufatmen, ich war ganz heißer vom Anschreien der Hunde. Auch krass war, nebenan hat einer der Köter gerade  frisch ein Schaaf gerissen, lecker. Mit Adrenalin im Nacken begaben wir uns kurz vor Poka um in Vladimirovka die Kinder nach Wasser zu fragen.

und schwupps waren wir wieder eingeladen zum Kaffe trinken, Abendessen und zur Übernachtung bei Wildfremden Bauern. geil! es gab Mukkefugg, georgische Soaps im Fernseher, frisch eingelegte Birnen und Birnensaft, Hammeleintopf vom Feinsten! selbstgebackenes Fladenbrot und selbsgemachten Schaafskäse. Hammer! und trotz Sprachschwierigkeiten sidn die Leute so scheiße nett und freundlich und interessiert, der Wahnsinn. E-Mail wurde ausgetauscht zum Fotos senden usw usf. da wieder fortzugehen fällt einfach schwer.











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