Finale Ligure Trip 2012

der Stollex hat die 2200km übrigends sehr gut gemeistert.

los ging der Trip mit einer Hand voll Schnee und großen Bergen, da ging uns schon einmal das Herz auf kurz vorm St. Bernadino Pass

der Plan sah vor Abends in den Bergen um Finale wild zu campen, wir irrten aber 22:30 Uhr immer noch wie die Blinden durch die Weinhänge und gaben die Suche dann auf um direkt im Eurocamping 1 Nacht vorher einzuchecken – an der Rezeption empfang uns die schöne Guilia mit tollem Pferdeposter und Zimmerschlüssel – Unterkunft war i.O. für den Preis

wir machten uns nun auf die Trails in der direkten Umgebung zu erkunden und fuhren vom Campingplatz links hoch grob Richtung Manie über die technisch interesanten Trails auf den Gipfel. Der Pattex Maxi DH sollte es sein und empfing uns gleich mit herrlicher Aussicht in die Bucht von Varigotti

Der DH an sich ist ein schöner Trail, auch gleich ordentlich knackig im unteren Teil zum „reinkommen“ 🙂 Am Vertstück hat Martn sich dann den Bremshebel aufgeschlagen und demoliert

Er hat aber schnell und unkompliziert passendes Ersatz gefunden im Radladen von Finalborgo am Placa in der Altstadt, generell cooler Laden und lässiger Typ!

Wir sind dann noch gleich ein Weiteres mal hoch gekurbelt um den Trail mit den 2 blauen Punkten links neben Uomini zu nehmen, der ist auch gut, führt unten auf den Uo wieder drauf und hat aber in der Mitte ein sehr schwieriges techn. Stück.

mir völlig unklar ist noch, wie Gee Atherton unten am Uomini die 2 Serpentinenkurven doublen kann, die Stelle war ja mal so eng und kurvig, unklar.

der Weg nach oben führte immer mal wieder durch kleine süße ital. Gassen

Martn Eyk & Torvald sind dann nochmal die Strecke vom Superendurolauf gefahren und ich bin derweilen in die Altstadt gekullert um nach Rachel Atherton Ausschau zu halten, Martn hatte sie nämlich kurz vorher noch gesehen, aber leider war sie schon weg.

Abends wurde meistens gekocht und einheimisches Bier genossen, Jodler, Moretti und so ging klar. und so ne Goggle ist praktisch zum Zwiebeln schneiden

Am Dienstag hatten wir dann die Defender Tour ins Hinterland bei Finale Ligure Freeride gebucht – und es war ein saugeiler Tag. Die Trails waren zwar meist recht feucht und rutschig, dass war dann aber eh bald egal. Mit einem alten Defenderjeep gings kreuz und quer zu den tollsten Freeridetrails der Umgebung.
Bekannte und völlig Unbekannte Sachen wurden uns gezeigt, von flowig bis steil und steinig, für alle etwa dabei. Marc unser Guide, (ein Engländer, welcher in Finale lebt), hat enorm dazu beigetragen, dass die Stimmung in der Gruppe total entspannt war.
sein grünes Solid hatte Haufen lockere Speichen, ausgeschlagene Lager und der letzte Service lag auch schon Jahre zurück, alles egal, hauptsache Spass bergab.

lustig war noch, dass Martns 29er nicht in den Anhänger gepasst hat und er wohl der erste war, welcher dort mit großem Rad mitgenommen wurde
Am Ende standen ca. 8 Abfahrten auf der Uhr und alle waren einfach nur happy.
Später die Woche schauten wir einmal weiter ins Hinterland und kurbelten uns den Weg über Pietra zum M. Carmo hoch, natürlich nicht ohne der Schutzpatronin am Straßenrand zu huldigen

Der Aufsteig zum M.Carmo ist recht leicht mit Bike, und oben kann man zwischen 2-3 verschiedenen Wanderwegen bergab wählen
Martn verewigte uns noch im Gipfelbuch…
Die Abfahrt wurde dann zum kleinen Husarenstück nachdem wir vom X-Trail abgekommen waren und uns auf einen kleinen Viehpfad begaben, steil, rutschig, felsig, verblockt, flowig, viel auf und ab, forderten ihren Tribut an Körperkraft und Konzentration. Ein ewig langes Stück Trail zur Küste, der Wahnsinn, unten angekommen waren wir alle total fertig und durch.

Es ging dann noch Pizza und Bier holen und kurz zum Strand
An einem anderen Tag beschlossen wir, die Trails welche die Redakteure der Singketrack mal vor Jahren gefahren sind etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. ein besonders interessantes Stück führt auf dem gekennzeichneten Halmamännchentrail später links am M.te Tolla vorbei direkt zum Campingplatz durch die Wälder. geniales technisches Tretstück auf dem Mann mit viel Speed viel Spass haben kann. eng, dornig, ein paar Umsetzkurven, viel Steinplatten und zum Schluss Regenwaldähnliches Geläuf. top
Der Trail hat uns so geflashed, dass wir ihn am Tag darauf noch einmal gefahren sind.
Abends an der Mole in Varigotti hatten wir noch Spass mit den Wellen 🙂

Ausflug zur alten Nato-Base mit anschließendem H-Trail gab’s natürlich auch.
nur keine Fotos irgendwie.
der Einstieg schmieriger und heftiger als gedacht, hat der Trail untenraus etxrem an Geschwindigkeit zugelegt und viel viel Grinsen auf die Gesichter gezaubert. Peter hat es leider bei einem Sturz so blöde abgelegt, dass sein Knie danach noch länger geschmerzt hattte. gute Besserung!

den Colle di Melogno mit Rollercoastertrail haben wir uns auch noch gegeben.
Am Aufstieg die lange Teerstraße hinauf konnten Martn und ich mehrere Rennradfahrer einsammeln. lustig war die Verfolgungsjagd von 2 Plasterennrädern, wir hinten dran mit den schweren MTB und vollem Rucksack, Martn mit Fullface dabei, und dann schön im Tempo der Rennradfahrer den Berg rauf, ich musste abreißen lassen, Martn ist bis oben dran geblieben, echt fitt der Kerl 🙂

Rollercoaster wartet oben mit einigen schnellen Kurven und coolen kleinen Sprüngen auf, man kann sich da aber auch ganz schön zerstören wenn man zu schnell um die Kurven irgendwo reinspringt. Das letzt Stück nach Fegligno ist ziemlich flowig und schnell, macht viel spass und an unseren Hip-Jumps müssen wir noch üben 🙂
—-

letzter Tag Abschied nehmen fällt schwer, im Nebel und Nass nochmal Uomini gefahren und an der Steilküste entlanggerollt—der obligatorische Pee with a View durfte nicht fehlen.

Wenn es nach mir ginge, ich säße jetzt immer noch da…

der Rest der ganzen Fotos und natürlich alles auch in groß, wie immer hier:

http://www.flickr.com/photos/hagbard

und kleine Videoschnipsel hier:

http://www.youtube.com/user/Wbs70

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2 Gedanken zu “Finale Ligure Trip 2012

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